Projekt Seilbahn Göschenen - Gütsch - Die Wander- und Sportarena Göschenen ist bereit...
Fort Stöckli
Ursprünglich nur als provisorische Stellung geplant, wurde dann doch 1893 auf bundesrätlichen Beschluss hin der Bauauftrag eines Artillerieforts erteilt. Die Anlage hatte den Zweck primär den Übergang vom Oberalppass her zu sichern. Über die Jahre wurde die Anlage ständig dem neusten Stand der Technik angepasst. Zum Zeitpunkt der ersten Grenzbesetzung 1914 war das Fort bestens für seinen Erbauungszweck gerüstet. Die Anlage wurde während des Krieges noch erweitert. Ein Beispiel hierfür ist die Gewehrgalerie mit einem Maschinengewehrbunker nördlich des Forts, die sich bis heute erhalten hat. Die Anlage kam im zweiten Weltkrieg ein zweites Mal zum aktiven Einsatz. Jedoch war sie bereits damals schon veraltet. 1947 wurde die Anlage als Artilleriewerk aufgegeben und desarmiert. Die Gebäude wurden dann anderweitig, wie z.B. als Truppenunterkunft genutzt.Heute wird die Anlage nicht mehr genutzt. Sie wurde ausgeschlachtet. und wird seitdem dem Zerfall überlassen. Sie gilt aber paradoxerweise immer noch als militärisch klassifiziert. Eine Begehung der oberflächlichen Anlage ist dem interessierten Besucher trotzdem erlaubt. Auch die umliegenden Schützengräben und Bunker können gefahrlos begangen werden. Obwohl die eigentliche Festungsanlage (noch) nicht besichtigt werden kann, ist ein Besuch der aus Granit gebauten Anlage ein Erlebnis.
© Peter Tresch, Mitglied Projektgruppe 
 
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